Gerundiv

Das Gerundiv „Gerundiv“ gibt es nur in der lateinischen Sprache. Allerdings ist die Form „zu + Partizip 1“ wird auch im Standarddeutschen oft verwendet, zum Beispiel wenn wir das Modalverb „ vermeiden wollen.„muss“. Dies ist eigentlich eine elegante Alternative zu „muss“und kann auch die Wette des Betroffenen ersetzen, d. h. „Passiv“ oder der Relativsatz „Relativsätze“.

Das Gerundiv wird auch als Modalpartizip bezeichnet „modale Partizip“.

Um ein Gerundiv zu bilden, benötigen wir die Präposition „zu“, das Verb im 1. Partizip „Partizip I “ als Adjektiv mit einer entsprechenden Endung:

Beispiel: Die zu lösen Fragen werden immer mehr und immer komplexer. = Die Fragen, die man lösen muss, werden immer mehr und immer komplexer.

Bei trennbaren Verben „zu“ wird zwischen dem trennbaren Teil und dem Verb eingefügt:

Beispiel: Jeder abzutrennende Geschäftsbereich wird als arbeitendes Unternehmen verkauft. = Jeder Geschäftsbereich, der abgetrennt werden kann, wird als arbeitendes Unternehmen verkauft.

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